Gymnasium Horn

Das Gymnashorn in der Ronzelenstraße

Music On Stage


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Hinter diesem Titel verbarg sich eine Serie von sechs Folgen von Revuen mit Kabarett, Tanz, Theater und viel, viel Musik (1977, 1978, 1979, 1981, 1984 und 1986). Der Titel MOS sowie das dazugehörige Logo entstanden in Anlehnung an eine beliebte Fernsehunterhaltungs-Sendung in den 70er Jahren: MOT (Music on Top).

Zu diesen Revuen, die bald zur Tradition am Gymnasium Horn wurden, lieferten Kunst-und Musikkurse, Ehemalige, Tanz-AGs, Bands, Kapellen, Streichquartette und die Theatergruppe unregelmäßige und qualitativ sehr unterschiedliche Beiträge. Die Schwierigkeit bestand in der Zusammenfassung all dieser Beiträge zu einem geschlossenen Programm. Bestimmte Einleitungs-und Überleitungstexte bildeten bald einen festen, rituellen Rahmen. Das Programm wurde mit viel Tempo abwechselnd auf drei Bühnen dargeboten.

Die Gruppen probten völlig getrennt voneinander oft monatelang, - manchmal auch nur ein paar Stunden. Mitunter agierten dann Schüler und Lehrer gemeinsam auf der Bühne, so beispielsweise in der Bigband, die der Schüler Jürgen Lüken leitete und in der Theatergruppe.
Die Choreographien wurden von Schülerinnen entwickelt (z.B. Linde Kehmann), Schüler schrieben Sketche (z. B.Peter Roloff: „Der Tod des Syphakles“). Beliebte schulische Gruppen, die mehrfach bei MOS-Veranstaltungen auftraten, waren beispielsweise Ad absaudumm, Guitar Sydicate, The Orelob-Syncopators, Lindes Skiffle Group, The Walking Jazzcats u. a. Mehr darüber in der Horner Schulchronik!

MOS war jedes Mal ein beliebter und bunter Querschnitt durch das kulturelle Leben am Gymnasium Horn und obwohl kaum dafür Reklame gemacht wurde, kamen die Zuschauer aus allen Stadtteilen und die Vorstellungen waren ausverkauft.

Zum behördlich verfügten Auszug aus dem Stammhaus in der Ronzelenstraße ging 1986 das letzte MOS über die Bühne: ein bissiger kabarettistischer Themenabend, der sich mit der Bremer Schulpolitik und dem Ende des alten Horner Gymnasiums auseinandersetzte. Die Karikatur des Bildungssenators Franke tobte und geisterte als Leitfigur durch dem gesamten Abend, im gleichen Kostüm von verschiedenen Schülern dargestellt.

Die Tradition des MOS wurde am Vorkampsweg nicht mehr fortgesetzt, weil dort eine passende Spielstätte, das nötige Equipment und auch die Vielfalt der kulturellen Beiträge nicht mehr zusammenkamen. Erst in den letzten Jahren, seit das heutige Horner Gymnasium wieder eine Mittelstufe hat, baut sich langsam wieder eine kulturelle Szene auf. Wird es wieder einmal ein MOS geben?
Mehr darüber in der Horner Schulchronik!












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