Play Horn
Die Schulfeste in der Ronzelenstraße
Die
turbulenten Feste waren die unvergesslichen Höhepunkte im
Horner Schulleben der 70er Jahre. Sie dauerten – am
Schuljahresende, wenn alle Klausuren geschrieben waren
– ein Wochenende oder länger.
Irgendwie war die ganze Schule wie im Taumel beteiligt und mit sich glücklich! Ehemalige schwärmen noch heute davon.
Auf „Play Horn“ 1974 folgte zwei Jahre später „Play Horn maritim“ mit einem symbolträchtigen Motto. Die maritime Metaphorik hatte Suhling mit einem wütenden Ausruf am Ende einer Konferenz selbst losgetreten, nachdem massive Kritik an Entscheidungen der Schulleitung laut geworden war. „Wenn der Mannschaft das Schiff nicht passt“, so hatte er gerufen, „dann kann sie ja abheuern und sich ein anderes suchen!“ Das saß!
Die Schule hatte nun ihr Thema, das sie nicht mehr losließ. „Der fliegende Suhländer“ war geboren. Die fünften Klassen formierten sich zum Shantychor. Auf Initiative von Dr. Pohl wurde der Schule ein tonnenschwerer Anker von einer maritimen Firma gestiftet, der dann noch viele Jahre nach dem Umzug des Gymnasiums draußen auf der Wiese vor dem Haupteingang lag.
An den drei letzten Tagen des Schuljahres 1976 tobte das Horner Schulschiff durch die Wellen mit Äquatortaufe, Piratenüberfällen, Flaggenappellen und Fischbrötchen.
Drei Jahre später – im Juni 1979, Peter Wessels war bereits Schulleiter - startete das letzte große Schulfest in der Ronzelenstraße: Circus Ronzeli. Die Aula wurde phantasie- und liebevoll mit buntem Krepp-Papier und Kästen aus der Turnhalle in eine Manege verwandelt.
Es gab Elefanten, Musikclowns, Rollschuh-Akrobatik, eine männliche Moderatorin im Abendkleid, auch Chor, Orchester und Theatergruppe hatten einiges zu bieten.
Eine zentrale Rolle spielte bei den Schulfesten immer der Sport. Wettkämpfe gab es an allen drei Tagen. Lehrer und Schüler schwammen um die Wette und spielten mit- und gegeneinander Handball, Volleyball und Fußball. Zum Glück lag die Schule neben der Fritzewiese des TV Eiche Horn. Die Sportlehrer waren schon immer sehr früh morgens auf den Beinen.
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Die Schulfeste in der Ronzelenstraße
Irgendwie war die ganze Schule wie im Taumel beteiligt und mit sich glücklich! Ehemalige schwärmen noch heute davon.
Auf „Play Horn“ 1974 folgte zwei Jahre später „Play Horn maritim“ mit einem symbolträchtigen Motto. Die maritime Metaphorik hatte Suhling mit einem wütenden Ausruf am Ende einer Konferenz selbst losgetreten, nachdem massive Kritik an Entscheidungen der Schulleitung laut geworden war. „Wenn der Mannschaft das Schiff nicht passt“, so hatte er gerufen, „dann kann sie ja abheuern und sich ein anderes suchen!“ Das saß!
Die Schule hatte nun ihr Thema, das sie nicht mehr losließ. „Der fliegende Suhländer“ war geboren. Die fünften Klassen formierten sich zum Shantychor. Auf Initiative von Dr. Pohl wurde der Schule ein tonnenschwerer Anker von einer maritimen Firma gestiftet, der dann noch viele Jahre nach dem Umzug des Gymnasiums draußen auf der Wiese vor dem Haupteingang lag.
An den drei letzten Tagen des Schuljahres 1976 tobte das Horner Schulschiff durch die Wellen mit Äquatortaufe, Piratenüberfällen, Flaggenappellen und Fischbrötchen.
Drei Jahre später – im Juni 1979, Peter Wessels war bereits Schulleiter - startete das letzte große Schulfest in der Ronzelenstraße: Circus Ronzeli. Die Aula wurde phantasie- und liebevoll mit buntem Krepp-Papier und Kästen aus der Turnhalle in eine Manege verwandelt.
Es gab Elefanten, Musikclowns, Rollschuh-Akrobatik, eine männliche Moderatorin im Abendkleid, auch Chor, Orchester und Theatergruppe hatten einiges zu bieten.
Eine zentrale Rolle spielte bei den Schulfesten immer der Sport. Wettkämpfe gab es an allen drei Tagen. Lehrer und Schüler schwammen um die Wette und spielten mit- und gegeneinander Handball, Volleyball und Fußball. Zum Glück lag die Schule neben der Fritzewiese des TV Eiche Horn. Die Sportlehrer waren schon immer sehr früh morgens auf den Beinen.
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